Pressemitteilung:Architektenwettbewerb für Volksbank-Zentrale Ingolstadt entschieden

Rahel Willhardt

von Rahel Willhardt

©Schulz und Schulz Architekten
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  • Schulz und Schulz Architekten setzt sich im Wettbewerb für das Grundstück direkt an der Saturn-Arena durch

  • garnisch + werndle architekten belegt Platz zwei, Auer & Weber Architekten Platz drei

  • STRABAG Real Estate lobte den Wettbewerb im Rahmen eines Service Developments für die Volksbank aus

Außergewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Coronabedingt tagte das Preisgericht letzten Mittwoch in der Saturn-Arena Ingolstadt. In der auf bis zu 6.200 Personen ausgelegten Mehrzweckhalle versammelten sich 27 Wettbewerbsbeteiligte, weitere 10 schalteten sich per Videokonferenz hinzu. Bis in die Abendstunden hinein debattierten die Juroren engagiert, welche der neun Architektur-Einreichungen die Wettbewerbsziele einer hochflexiblen, nachhaltigen Büro-Landmarke optimal erfüllt. Als Sieger ging das Leipziger Architekturbüro Schulz und Schulz gemeinsam mit r + b landschaft s architekten hervor. Dem Beitrag, so die Begründung der Experten, gelänge ein harmonischer Übergang zwischen der Ingolstädter Altstadt und den architektonisch moderneren südlichen Stadtteilen. Außerdem spiegele die Design-Anmutung sowohl die regionale Verwurzelung als auch das Selbstverständnis der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte (Volksbank Raiffeisenbank) als modernen Dienstleister wider. Platz zwei belegten die Ingolstädter Architekten garnisch + werndle mit adlerolesch Landschaftsarchitekten, an dritter Stelle folgten die beiden Münchener Architekturbüros Auer & Weber mit realgrün.

Neue Volksbank Raiffeisenbank Zentrale

„Alle Einreichungen vereint eine hohe architektonische Qualität und eine beeindruckende, städtebauliche Auseinandersetzung mit dem Standort“, betont Thomas Spiegels, STRABAG Real Estate (SRE) Bereichsleiter Development Services. Als Auslober des Wettbewerbs dankt er der Bauherrin, Volksbank Raiffeisenbank, den teilnehmenden Architekturbüros und der Fachjury für ihre fundierte Begleitung. Gemeinsam mit dem SRE-Bereich München entwickelt Spiegels Abteilung das Grundstück bis zur Baureife im Rahmen eines Immobilien Developments auf Bestellung. Erklärtes Ziel der Bauherrin ist es, in dem Neubau ihre drei innerstädtischen Büros sowie zwei ausgelagerte Bereiche zusammenzuziehen. Zugleich soll ein zukunftsweisendes Gebäude entstehen, das die steigenden digitalen und kommunikativen Arbeitsanforderungen der Volksbank Raiffeisenbank und weiterer Büromieter ideal erfüllt. Bis 2024 soll die Bürowelt realisiert sein, die 13.000 m² BGF umfasst. Alle Genehmigungen vorausgesetzt, wird der Bau 2022 beginnen.

Zukunftsweisende Landmarke

So ausgefallen der Tagungsort des Preisgerichts war, die Orts- wahl hätte kaum passender sein können. Denn der künftige Bankensitz, über dessen Aussehen die Jury entschied, soll auf dem unmittelbaren Nachbargrundstück errichtet werden. „Der preisgekrönte Entwurf setzt auf einen hohen Wiedererkennungswert. Er wird Ingolstadt nicht nur um eine weitere prominente Adresse bereichern, sondern ein weithin sichtbares Zeichen des zukunftsgewandten Umbruchs unserer Bank setzten, die in diesem Jahr 125-jähriges Jubiläum feiert“, unterstreicht Franz Mirbeth, Vorstandsmitglied der Volksbank. Kersten Waltz, SRE-Bereichsleiter München, ergänzt: „Die Unternehmenszentrale ist eine bedeutende Bürostandortentwicklung im innerstädtischen Ring. Dem von der Jury favorisierten Entwurf gelingt es auf vorbildliche Weise, die öffentlichen Räume der Saturn-Arena, dem Wonnemar-Bad und dem Klenzepark mit der südlichen Ringstraße/Ecke Manchinger Straße zu verbinden. Die Volksbank Raiffeisenbank erhält damit einen repräsentativen Firmensitz mit einer weiten Sichtbarkeit nach Osten und einer einmaligen Parkanlage im Westen“. Alle Wettbewerbsbeiträge werden in Kürze im Foyer der Volksbank Raiffeisenbank, Ludwigstraße 34, in Ingolstadt ausgestellt. Aufgrund der aktuellen Epidemie-Situation wird das genaue Eröffnungsdatum gesondert bekannt gegeben.

Wettbewerbsergebnisse im Überblick

Das Preisgericht wählte aus insgesamt neun Einreichungen. 1. Preis: Schulz und Schulz Architekten, Leipzig mit r + b landschafts architektur 2. Preis: garnisch + werndle architekten, Ingolstadt mit adlerolesch Landschaftsarchitekten München 3. Preis: Auer Weber Assoziierte München mit realgrün Landschaftsarchitekten München

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